Rund ums Bett

Das Bett wird größer und bequemer

Hoteliers wissen: Bettenqualität entscheidet über Gästezufriedenheit / Boxspring auf dem Vormarsch / Mehrere Kissen

aus: Auszug aus AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/7 vom 11. Februar 2012
von Barbara Euler

„Menschen auf Reisen wünschen sich einen erholsamen Schlaf in einer hygienisch einwandfreien Umgebung“, ist Helmut Börner überzeugt, der Vertriebsleiter bei Mietwäsche-Spezialist Greif ist. „Außer einer stilvollen Zimmergestaltung und einem großzügigen Bad spielt die Qualität der Betten wohl die größte Rolle“, weiß auch Matthias Windolf, Leiter der Neubert Hoteleinrichtung.

Tatsache ist: Ein gutes und bequemes ist für viele Hotelgäste das wichtigste Kriterium bei der Hotelauswahl – da sind sich Hoteliers und Bettenhersteller einig. Die Marktforscher der Business Target Group wollten es genauer wissen, und haben im Auftrag der AHGZ Hoteliers nach ihren Präferenzen beim Bettenkauf gefragt. Ein Ergebnis: Immer mehr setzen im Doppelzimmer auf getrennte Einzelbetten und diese werden immer größer. Die Mehrheit (36,6 %) kauft 100 Zentimeter breite Betten, aber bereits 7,5 Prozent der Hoteliers entscheiden sich für 120 Zentimeter.

Beim Matratzentyp liegt laut Studie immer noch der Federkern an der Spitze (52,6 %). Allerdings holt die Boxspring-Matratze auf und liegt bei 37,1 Prozent. Danach kommt der Kaltschaum-Typ (30,8 %).

Boxspring-Betten vereinen hohen Schlafkomfort für den Gast mit fühlbaren Handlingvorteilen für das Personal: Sie sind einfach und rückenfreundlich zu beziehen und zu bewegen. Sie sparen damit nicht nur Kraft, sondern auch kostbare Zeit – ein wichtiges Kriterium angesichts enger Budgets und harten Konkurrenzdrucks.

Kommentar

Gute Nacht! Von Bernhard Eck

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/7 vom 11. Februar 2012

Rückenschläfer sind einfache Gäste. Sie kommen fast mit jeder Matratze zurecht (wenn auch nicht mit jedem Nachbarn, denn oft sind sie starke Schnarcher). Die Mehrzahl Ihrer Gäste sind aber Seitenschläfer und weder mit einer brettharten Unterlage noch mit einer Hängematte glücklich. Das gleiche gilt für die wenigen Bauchschläfer. Der Grund: Ihre Wirbelsäule wird widernatürlich verbogen und sie stehen morgens gerädert auf. Da schmeckt dann das beste Frühstücksbuffet nur noch nach Abreise.

Das muss heute nicht mehr sein. Vernünftige, punktelastische Matratzen und Bettsysteme gibt es heute in fast allen Preislagen. Wer Billigangebote kauft, denkt nicht an seinen Gast und schon gar nicht an die Zukunft seines Betriebs.

Der Trend geht zu größeren, komfortableren Betten und zu individuellen Angeboten. Schließlich ist nichts eigenwilliger als der Schlaf. Besonders beim Kopfkissen hat jeder andere Vorlieben: groß, klein, dick, dünn, weich oder fest?

Mein Tipp: Servieren Sie Ihren Gästen statt des Betthupferls mal ein Kissen-Menü. Dann sind Sie sicher, dass die Praline auf dem Kopfkissen nicht als Trostpflaster für eine unruhige Nacht gesehen wird.

Jedem Gast seine Matratze

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/7 vom 11. Februar 2012
von Barbara Euler

„Für den Schlafkomfort ist außer einem gut gefederten Unterbau besonders die Art der Matratze von entscheidender Bedeutung“, weiß Matthias Windolf von Neubert Hoteleinrichtung.

Viele Hoteliers setzen auf individuell entwickelte Betten. Sleep & Dreamhotel hat speziell für die neue Hotelkategorie „Indigo“ der Interconti-Gruppe eine neues hochwertiges Boxpringbett entworfen, das so konstruiert ist, dass die Koffer unter dem verstaut werden können. Das Bettunterteil mit spezieller Rahmenkonstruktion ist mit 1395 Micropocket-Taschenfederkernen bestückt. Zusammen mit der obenauf liegenden Taschenfederkernmatratze Royal Carat bietet das Bett laut Anbieter besten Schlafkomfort.
„Generell sind Hoteliers beim der Neueinrichtung oder dem Neukauf von Bettanlagen mit Boxspringbetten mit Federkernunterpolsterung gut beraten, da diese im Gegensatz zu Holzbetten oder Betten mit Lattenrosten keine störende Geräuschentwicklung aufweisen.

Matratze verlängern

Wie die Experten erläutern, geht der Trend zu einer insgesamt großzügigeren Gestaltung der Bettanlagen. Das beinhalte zum einen die Komfortliegehöhe von mindestens 55Zentimetern und zum anderen die gestiegene Nachfrage nach Betten in Überlängen von 210 oder gar 220 Zentimetern.

 

Dieser Beitrag wurde unter Presse veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Rund ums Bett

  1. Marcus nanoware webdesign sagt:

    Das ist alles richtig. Für mich ist es bei ca 190cm Größe immer ein besonderes Anliegen, dass unten kein Fußteil am Bett ist. Da kann die Matratze noch zu gut sein, ich muss die Füße “rausbaumeln” lassen können. Aber erklären Sie das mal einer Dame an der Rezeption :-)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

© 2011 Sleep&Dreamhotel Polsterbetten-Manufaktur GmbH. Alle Rechte Vorbehalten.